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Kuba - Informationen, Tipps und Empfehlungen


Um Ihren Urlaub auf Kuba umfänglich genießen zu können, finden Sie unten stehend hilfreiche Informationen sowie einige Tipps und Empfehlungen zu folgenden Themen:


GESCHICHTE UND KULTUR

Bis zur Ankunft von Christoph Kolumbus im Jahr 1492 war Kuba nur von einer friedlichen Kolonie von Indianern besiedelt. Nach der Ankunft der Spanier brach Gewalt los, als die Eindringlinge versuchten, Kontrolle über das Gebiet zu übernehmen und sich die Einheimischen naturgemäß verteidigten. Als die stark bewaffneten Spanier den Widerstand endlich zerschlagen hatten, dauerte es noch bis 1553, bis sich Havanna als Inselhauptstadt etabliert hat. Die Stadt wurde ein wichtiger Handelsposten für Zucker, Tabak und Sklaven aus Westafrika.

Im späten 18. Jahrhundert hatte sich eine antispanische Spannung aufgebaut und Kuba fiel kurzzeitig an Großbritannien, bevor es wiederum mit Spanien gegen Florida eingetauscht wurde. Während der folgenden Jahre wurde Havanna immer stärker, während der Zuckerhandel expandierte. Der brennende Wunsch der Unabhängigkeit von den Spaniern machte sich unter den Criollos und den Sklaven breit. Interessanterweise waren die USA zu diesem Zeitpunkt auf der Seite der wachsenden revolutionären Bewegung, da sie sich gegenüber einer europäischen Präsenz in ihrer unmittelbaren Nähe unbehaglich fühlten. Dies führte zum Spanisch-Amerikanischen Krieg von 1898.
In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Kuba sprichwörtlich ein US-Protektorat, welches von einer Reihe zunehmend härter werdender Diktatoren regiert wurde. Das Ganze gipfelte im Regime von Batista, welcher 1952 in einem Staatsstreich die Macht an sich riss. Dieses Ereignis löste viele Jahre bewaffneten Kampfes unter der Führung eines jungen Dissidenten namens Fidel Castro aus, welcher mit seinem Weggefährten Che Guevara 1959 in der legendären kubanischen Revolution an die Macht kam.
Der Tourismus wird nun als gewaltige Kraft angesehen, der die angeschlagene Wirtschaft der Insel voran treiben soll, welche seit dem offiziellen Ende aller wirtschaftlichen und politischen Beziehungen mit den USA im Januar 1961 leidet. Mit Rückenstärkung aus Moskau wurde im Jahr 1962 beinahe eine atomare Konfrontation zwischen den USA und Russland verursacht, da Kuba der Aufstellung russischer Raketen zustimmte. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks mussten sich Kuba und sein langzeitiger Führer Fidel anpassen. Im Jahre 2008 übernimmt Raul Castro die Führung des Landes und es werden neue wirtschaftliche Reformen auf Kuba beschlossen. Seitdem ist eine Vielzahl privater Geschäfte erlaubt. Dies umfasst u.a. kleine Restaurants (Paladares), Souvenirgeschäfte, Taxen oder auch Verkäufe von Lebensmitteln.
Die Bevölkerung Kubas besteht aus verschiedenen Abstammungen- mehr als 60% sind europäischen Ursprungs (die „Criollos“) und ungefähr 22% entstammen einer Mischung aus Europäern und Afrikanern („Mulatos“). 12% sind purer afrikanischer Herkunft und wurden auf Sklavenschiffen aus Westafrika zum Arbeiten auf den Plantagen hergebracht. Als Nation sind die Kubaner extrem kulturell interessiert und gebildet, also wundern Sie sich nicht, wenn der Mann, der Ihnen die Schuhe putzen möchte, mit Ihnen über Kunst diskutiert!
Die Hauptstadt Havanna mit ihrem alten Stadtzentrum und den neueren, seit der Revolution erbauten Stadtteilen ist voll von interessanten Plätzen. Von der Festung „El Morro“ aus haben Sie tolle Ausblicke sowohl über die neuen als auch die alten Stadtteile. Die Festung beherbergt auch die so genannten „12 Apostel“, Kanonen aus der Zeit der britischen Besatzung.
Das alte Havanna mag zwar teilweise zerfallen sein, ist aber noch immer eine der am besten erhaltenen Kolonialstädte von Lateinamerika. Die wichtigsten Orte sind u.a. Plaza de Armas (der älteste Platz der Stadt), Plaza de la Catedral und die Calle Obispo, wo Sie im Hotel „Ambos Mundos“ den Raum im fünften Stockwerk besuchen können, wo einst Ernest Hemingway sein Buch „Wem die Stunde schlägt“ schrieb. Die „Partagas Cigar Factory“, das Museum der Revolution und die zerfallenden Gebäude auf der Malecon-Promenade sind einen Besuch wert.
Andere sehenswerte Orte sind Trinidad, bekannt für die Pastellfarben seiner alten Kolonialgebäude und das im Osten Kubas gelegene Santiago de Cuba, die zweitgrößte Stadt nach Havanna. Hier ist Kubas musikalische Tradition noch am Leben – sprichwörtlich an jeder Ecke. Das eindrucksvolle Baracoa ist Kubas älteste Siedlung und wurde im Jahr 1511 gegründet.

Westlich von Havanna sollten Sie sich nicht die Chance entgehen lassen, einen anderen Teil des kubanischen Lebens zu sehen – die reichen Tabaklandschaften des “Vinales”-Tals, wo in strohgedeckten Scheunen Tabakblätter zum Trocknen ausliegen und schwerfällige Ochsen auf den Feldern arbeiten.

KULINARISCHES

Die kubanische Küche umfasst eine Menge Kulturen und Einflüsse – von spanischen und afrikanischen bis hin zu französischen, chinesischen und arabischen. Schwein ist das meist verbreitete Fleisch, aber auch Fisch und andere Meeresfrüchte sind in den Urlaubsorten sehr verbreitet, wo man normalerweise auch das beste Essen findet.
Neben den üblichen internationalen Gerichten gibt es eine Menge einheimischer „Criollo“- Spezialitäten: „cerdo asado“ (Schweinebraten am Spieß); „pollo asado“ (geröstetes Huhn); „congris“ (Reis und schwarze Bohnen); „langosta“ (Hummer); „pescado“ (gegrillter Fisch); tostones“ (gebratene grüne Bananenstücke); „flan“ (ein leckeres Karamellcremedessert) und „frijoles negros“ (ein dicker Eintopf aus schwarzen Bohnen, der oft zu anderen kreolischen Speisen serviert wird).
Frische tropische Früchte und leckere kubanische Eiscreme sind überall zu finden.
Bei den Getränken ist definitiv Rum der Liebling der Nation – erhältlich in 19 Sorten. Er wird aus Zuckerrohrsaft und Melasse hergestellt. Carta Blanca ist der billigste dreijährige Rum, gefolgt von qualitativ höherwertigen fünf- oder siebenjährigen Rumsorten. Kubas spektakuläre Cocktails werden normalerweise mit dreijährigem Rum gemacht - versuchen Sie „mojito“ (Zucker, Limettensaft, frische Minze, Rum und Sodawasser) oder den bekannteren „cuba libre“ (einfach Rum und Cola mit einer Zitronenscheibe). Bekannte einheimische Biere sind u.a. „Cristal“, „Bucanero“ und „Mayabe“. Wein wird hauptsächlich importiert, meist aus Spanien und Chile. Kubanischer Kaffee ist stark, süß und wird in kleinen Tassen serviert.

DAS NACHTLEBEN ENTDECKEN

Durch seinen erstaunlichen Mix an Kulturen ist Kuba für aufregende Musik und Tanz bekannt. Überall auf der Insel kann man gute Musik hören – von Gruppen umherwandernden Musikanten, die mehr oder weniger überall auftreten, bis hin zur „casa de la trova“ in den meisten Stadtzentren, wo es fast jeden Abend Vorführungen gibt. Wenn Sie Wim Wenders‘ unglaublich schönen Film „Buena Vista Social Club“ gesehen haben, dann kennen Sie den coolen Sound des Havanna der 50er Jahre bereits.
Das Nachtleben in den Urlaubsorten findet meist in den Hotels statt, in denen neben Live-Bands, Tanzvorführungen und Modenschauen auch sehr oft schillernde Kabaretts aufgeführt werden. Diese Kabaretts zeichnen sich besonders aus durch glitzernde Kostüme, spektakulär choreographierte Tanzszenen und Begleitung durch ein Big-Band-Orchester. Kubanisches Kabarett muss man in Shows wie Havanna‘s berühmter „Tropicana“ einfach gesehen haben. Rumba, Salsa und Son sind populäre Formen der kubanischen Musik mit Wurzeln im 19. Jahrhundert – einige von ihnen wurden von Santeria und anderen Inselreligionen beeinflusst. In den Cayos gibt es so gut wie kein Nachtleben, aber nur 40 Minuten Autofahrt entfernt liegt die Stadt Moron. Hier leben viele der Hotelangestellten, die Sie gern in ihrer Heimatstadt herumführen werden. Es ist ein toller Ort um das Wochenende zu verbringen und es gibt hier mehrere Diskos, z. B. „La Cueva“ – eine natürliche Höhle, die mit Lichterketten dekoriert ist. Es gibt außerdem noch „La Casona“ – eine Freiluft-Disco mit eigenem Swimmingpool. Im Hotel „Moron“ wird Salsa und andere kubanische Musik gespielt. Im Gegensatz dazu – aber mit ebenso hoher Qualität – steht das einzigartige kubanische Staatsballett und das exzellente Staatliche Symphonieorchester. Die Eintrittskarten hierfür sind erstaunlich billig.

EINKAUFEN

Von den üblichen T-Shirts und Souvenirs einmal abgesehen, die man in den touristischen Geschäften in und außerhalb der großen Hotels findet, gibt es in Kuba nur wenig zu kaufen. Ein generelles Fehlen von einsetzbarem Einkommen bedeutet auch, dass die Geschäfte es sich ganz einfach nicht leisten können, viele nicht „lebenswichtige“ Dinge ins Sortiment aufzunehmen.
Rum ist sicher ein gutes Mitbringsel – vor allem Flaschen der älteren, länger gereiften Marken. Zigarren sind natürlich der beliebteste Gegenstand auf der Einkaufsliste des Besuchers.
Wenn Sie Zigarren kaufen möchten, die als die besten auf der ganzen Welt gelten, sollten Sie folgende Tipps beachten: Die beste Auswahl an Zigarren gibt es in Havanna oder in Pinar del Rio. Gute Zigarren kosten ungefähr ein Viertel von dem, was sie bei Ihnen zu Hause kosten würden. Kaufen Sie lieber Markennamen wie z. B. „Montecristo“, „Partagas“ oder „Romeo y Julieta“ als unbekannte Zigarren. Seien Sie vorsichtig bei Zigarren, die auf dem Schwarzmarkt angeboten werden, sie könnten nicht von der Qualität sein, die auf der Packung versprochen wird. Warten Sie mit dem Einkauf nicht bis zuletzt – der Duty-Free-Shop am Flughafen könnte ausverkauft sein. Sie benötigen einen Regierungsstempel auf der Zigarrenbox, damit Sie sie ausführen dürfen.

AKTIV IM URLAUB

Sportliche Aktivitäten finden in Kuba hauptsächlich im Wasser statt. Die Mehrheit der Hotels bietet Sportarten wie z. B. Radfahren, Tennis und Minigolf an.

WISSENSWERTES UND KLEINE SPRACHHILFE

In Kuba gibt es praktisch keine Analphabeten und es ist das einzige Land in Lateinamerika, das seinen Einwohnern eine kostenlose Gesundheitsversorgung bietet.
Die offizielle Landessprache in Kuba ist Spanisch, welches mit dem weichen südamerikanischen Akzent gesprochen wird. Obwohl viele Einheimische, die in den Urlaubsorten leben und arbeiten auch englisch sprechen, wird in der Regel nur spanisch gesprochen. Hier sind einige nützliche Sätze und Wörter:
Deutsch Spanisch
Hallo Hola
Auf Wiedersehen Adios
Ja Si
Nein No
Bitte Por favor
Danke Gracias
Die Rechnung bitte. La cuenta por favor.
Wieviel kostet das? Cuanto es?

Quelle:Thomas Cook Resort Guide 2013


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